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Mumford & Sons im E-Werk

19. April 2010

Mumford & Sons, (c) Peter Pricken

„You fucking Rule!“ Zwar stimmen wohl alle Anwesenden dieser Aussage über Mumford & Sons zu, aber spätestens nach dem fünften Mal wünscht man sich doch, dieser lautstark brüllende Fan hätte den Weg ins E-Werk nicht gefunden. Überhaupt könnten es ein bisschen weniger Leute und ein bisschen mehr Sauerstoff sein und wieso überhaupt das E-Werk? Wochenlang freut man sich auf ein relativ intimes Konzert im Gloria und dann auf einmal: verschoben!

Aber was nimmt man für eine Band wie Mumford & Sons nicht alles auf sich? Man steht, man wartet, man schwitzt und ringt nach Luft. Gut, dass man währenddessen wenigstens von dem wunderbaren Johnny Flynn unterhalten wird, der heute als Support auftritt. Er spielt Gitarre und singt dabei so verträumt seine Songs ins Mikro, als würde er das nur für einen selbst tun. Als er dann zum Schluss auch noch die Trompete ansetzt, ist ganz schnell entschieden, welche CD den Plattenschrank demnächst bereichern wird.

Mit großem Applaus wird er vom Publikum verabschiedet und mit noch viel größerem Applaus werden die vier lang ersehnten Briten auf der Bühne empfangen. Markus Mumford hat vor dem Auftritt mit Sicherheit eine ganze Schachtel Zigaretten geraucht, denn als er zu den ersten Begrüßungsworten, wohl gemerkt auf Deutsch, ansetzt und die Band mit „Sigh No More“ das Spektakel beginnt, ist seine Stimme so rau und rauchig, dass eine wohlige Gänsehaut nicht ausbleibt. Man merkt schnell, dass Mumford & Sons nicht zu den Bands gehören, die auf CD beeindrucken, einen live aber im Regen stehen lassen. Souverän spielen sie sich durch ihren Erstling Sigh No More und geben auch einige Neulinge zum Besten. Bemerkenswert ist die Intensität, mit der die vier ihre Instrumente spielen. Sie zupfen und schlagen die Saiten und Tasten, als gäbe es kein Morgen mehr und doch hat das Ganze auch irgendwie eine liebevolle Komponente. Besonders deutlich wird das bei Songs wie White Blank Page oder Thistle and Weed, bei denen gleich alle Bandmitglieder ihre Stimmen zu einem Chor erheben, der mitreißender nicht sein könnte. Man möchte lachen und tanzen, weinen und schweigen, einfach nur um bloß irgendeinem der vielen Gefühle, die man empfindet Ausdruck zu verleihen.

Einer der vielen kleinen Höhepunkte des Abends, darin scheinen Band und Publikum sich mehr als einig zu sein, ist Little Lion Man. Sowohl auf als auch vor der Bühne wird so ekstatisch gesungen und getanzt, dass es wohl niemandem auffallen würde, würde das E-Werk in diesem Moment einbrechen. Auch Dust Bowl Dance ist einer dieser Augenblicke. Nicht nur, weil Marcus Mumford sich bei diesem Song an das bisher wenig beachtete Schlagzeug setzt, sondern auch weil seine very britische Aussprache des Wortes „dance“ beim weiblichen Publikum für ein einstimmig hingerissenes „ohhh“ sorgt.

Nach gut einer wirklich viel zu kurzen Stunde und einer kleinen Zugabe beenden Mumford & Sons ihr Konzert im E-Werk. Ein Blick in die Runde zeigt rot glühende, verschwitzte, aber überaus freudig erregte Gesichter. Wer an diesem Abend nicht überglücklich und zufrieden nach Hause gegangen ist, der scheint den Großteil der Show wohl auf der Toilette verbracht zu haben.

Auletta und Alberta Cross rocken Düsseldorf – Freikarten sichern!

17. Februar 2010

Für euch gibt es jetzt auch die ersten Konzert-Freikarten in der Landeshauptstadt. Um den kürzesten aller Monate gebührend ausklingen zu lassen geben die Jungs von Alberta Cross am 27. Februar ein Konzert im Zakk. Die New Yorker Newcomer machen schmutzigen Gitarren-Folk-Rock und kramen dabei tief in der Gefühlkiste ihrer Zuhörer. Ein kurzes Reinhören in ihr Debüt „Broken Side of Time“ lohnt allemal. Die andere Band für die ihr Freikarten gewinnen könnt ist die deutsche Indie-Band Auletta (3.März, Zakk).  Bekannt wurden die Mainzer vor allem durch ihre erste Single „Meine Stadt“, die einige von euch vielleicht von der Fußballsimulation FIFA 10 kennen.

Um Freikarten zu gewinnen einfach auf das Profil der Band klicken und Email-Adresse eintragen!

Alberta Cross

Auletta



Schwedische Invasion in Düsseldorf

16. Februar 2010

Der Valentinstag ist zwar schon vorbei, aber über die Liebe zu singen ist ja nie so wirklich out. Sehr gut können das vor allem die Jungs von Friska Viljor. Wer sich die volle Ladung Herzschmerz, Zuneigung und Beziehungswahnsinn geben möchte, der sollte das heutige Konzert im Zakk auf keinen Fall verpassen.

Arctic Monkeys in der Philipshalle

8. Februar 2010

I Bet You Look Good On The Dancefloor– Mit dieser fast schon herausfordernden Aussage lockten die Arctic Monkeys schon vor ihrer ersten Veröffentlichung tausende von Fans zu ihren Shows.  Zum Release des dritten Albums geben die vier Briten ein Konzert in der Düsseldorfer Philipshalle. Mehr…