Archive for Oktober 2009

Dein Halloween-Wochenende in Köln

30. Oktober 2009

Kürbisse, Zombies, Süßes oder Saures – Halloween steht vor der Tür und fällt praktischer Weise genau auf einen Samstag. Allerdings beeinflusst das das Kölner Nachtleben nicht allzu sehr und viele Parties verzichten auf ein Special oder gruseligen Verkleidungszwang. Das bedeutet natürlich trotzdem nicht, dass die Vielfalt des Angebots oder gar der Spaß auf der Strecke bleiben. Im Gegenteil: Kanadische Techno-DJs bei der Kommune 1, der „Electrolore“-Erfinder Alexander Marcus bei der Rhythmusgymnastik und eine Fotoausstellung bei La Résistance. Bei der Auswahl kann man getrost auf Kürbisse und Geisterkostüm verzichten.
Weitere Parties an diesem Wochenende findest Du im aktuellen Nachtleben-Magazin.

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Dieses Wochenende in Köln: LIKE, get addicted, crooked….

23. Oktober 2009

Es ist kalt, es ist dunkel, das Semester hat wieder angefangen – Der Einzug des Herbstes kann einem wirklich aufs Gemüt schlagen. Zum Glück kommt das Wochenende mit guten Parties, was die Kälte, Dunkelheit
und Unistress vergessen lässt.
Zum Beispiel bei der Golden Era im Bogen 2, bei der vor allem Fans von 90er Jahre-HipHop auf ihre Kosten kommen. Bei der Zoom sollte diesen Freitag ja eigentlich Dominik Eulberg auflegen, da sich dieser wohl aber erst Anfang 2010 im Studio 672 blicken lässt, kommt dafür Roland Casper mit genauso viel Electro & Techno ans DJ Pult. Am Samstag spielt bei der LIKE der schwedische Musiker Motoboy übrigens vor der Party ein Konzert und auch bei der getaddicted gibt es vor der Feierei noch Livemusik.
Mehr Infos dazu und weitere Parties an diesem Wochenende findest Du im aktuellen Nachtleben-Magazin.

Dead Weather, Ja Panik & Massive Attack in Köln…

18. Oktober 2009


Jack White hat wieder eine neue Band gegründet. Der Sänger konnte die Pause bei seiner Erstband, den White Stripes, nicht abwarten und hat sich für sein neues Projekt The Dead Weather unter anderem ein Mitglied von den Queens of the Stoneage und den Kills ausgeliehen. Zum Auftritt dieser Starparade des Rock kannst Du bei uns Freikarten gewinnen, ebenso wie zum Konzert der österreichischen Pop-Rock-Gruppe Ja, Panik. Selten sind auch Hip Hop- und Reggae-Fans in Köln so gut mit Live-Auftritten bedient gewesen wie in den nächsten Wochen: Wahren Westcoast-Rap gibt es mit 2Mex im Blue Shell, während Ganjaman seine herbe duftende Botschaft im Underground verbreitet. Weitere Konzerte aller Richtungen, die Dir die düsteren Herbstabende versüßen, findest Du im aktuellen Konzert-Magazin.

Wir bitten zu Tisch!

11. Oktober 2009

Wir bitten zu Tisch! Und damit Dir auch schmeckt, was auf den Tisch kommt, haben wir Dir in dieser Spezialausgabe unseres Magazins die besten Spots zum Schlemmen und Schmausen in Köln herausgesucht. Was hart war, denn in einer Stadt, in der sich Restaurant an Restaurant reiht, fällt die Auswahl besonders schwer. Doch wir haben getestet, mit uns gerungen und es schließlich geschafft: In unserem Restaurant-Special findest Du nun die Ausgeh-Tipps, die sich aufgrund ihres außergewöhnlichen Konzepts durchgesetzt haben und neben ausgezeichnetem Essen auch noch eine Menge Unterhaltung für die restlichen Sinne bieten.

Die Banalität der Liebe, Theater der Keller

9. Oktober 2009

„Ich liebe dich wie am ersten Tag- das weißt du- und das habe ich immer gewusst. Der Weg, den Du mir zeigtest, ist länger und schwerer als ich dachte. Er verlangt ein ganzes langes Leben.“ Das schrieb die damals 22-Jährige Hannah Arendt an ihren Philosophieprofessor und Liebhaber Martin Heidegger. Den harten, steinigen Weg dieser Liebe und die Unfähigkeit der beiden Protagonisten, sich endgültig von dem Partner loszulösen, obwohl Ideale und Wertvorstellungen des anderen stark von den eigenen abweichen, ihnen sogar total widersprechen, hat das Theater der Keller jetzt in „Die Banalität der Liebe“ auf die Bühne gebracht.

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Auf der einen Seite steht eine junge, blühende Hannah, gerade 18 Jahre alt und fasziniert von den Fähigkeiten ihres älteren Professors. Auch er bewundert ihren wachen Geist und schnell entwickelt sich zwischen den beiden eine Affäre. Doch mehr kann daraus nie entstehen, das ist beiden klar, denn Heidegger ist verheiratet und geht die Beziehung mit Hannah nur unter der Bedingung ein, dass seine Ehe unangetastet bleibt. Nicht das einzige Hindernis, wie sich im Laufe der Zeit herausstellt: Mit der Entwicklung des Nationalsozialismus in den 30er-Jahren wird auch Heideggers Antisemitismus offensichtlich. Nicht der Jüdin Hannah gegenüber, sie ist und bleibt seine einzige große Liebe, seine Seelenverwandte, doch als Leiter der Universität diskriminiert er Juden öffentlich, ist sogar Mitglied der NSDAP. Als er Hannah nach Heidelberg schickt, um weiter von ihm entfernt zu studieren, löst sie schließlich die aussichtslose Verbindung.
Auf der anderen Seite sieht man eine gealterte Hannah, die scheinbar frei von Heideggers Einfluss lebt. Als ein junger Student der Universität in Israel sie um ein Interview zu den legendären Eichmann-Prozessen bittet, stimmt sie erfreut zu. Doch anstatt sie über ihr Werk mit dem Untertitel „Die Banalität des Bösen“ zu befragen, das einen Sturm der Entrüstung in der jüdischen Gemeinde ausgelöst hat, bohrt er immer wieder in ihrer persönlichen Geschichte und stellt Fragen, die Hannah rasend machen: Wie konnte ein Gelehrter, ein weltweit anerkannter Philosoph wie Martin Heidegger, daran glauben, dass das NS-Regime ein Fortschritt sei und es unterstützen? Wie konnte er, der eine jüdische Frau liebt, jüdische Studenten seines Campus verweisen? Und wie konnte sie, Hannah, Heidegger in Schutz nehmen, auch nach seiner nationalsozialistischen Aktivität? Schnell erkennt Hannah, dass der Student nicht der ist, für den er sich ausgibt, sondern dass er mehr über sie zu wissen scheint und noch mehr erfahren will. Schließlich offenbart er sich als Sohn ihres Kommilitonen Raffael, der zu Studienzeiten und während ihres Verhältnisses mit Heidegger in sie verliebt gewesen war. Vollkommen unverständlich sind diesem jungen Juden die Motive der älteren Frau, die unabhängig von seiner politischen Meinung in Heidegger einen brillanten Kopf und vor allem den Mann sieht, der ihr ein unabhängiges Leben beibrachte.
Die alte Hannah redet sich ob der Anschuldigungen ihres jungen Gastes in Rage, einerseits weil sie sich geschworen hat, nicht mehr über das Verhältnis zu Heidegger zu sprechen, andererseits weil sie auf viele seiner Fragen keine Antwort kennt. In einer Szene, in der die beiden Handlungsstränge schließlich zusammengeführt werden, stellt die alte Hannah einen gealterten Heidegger zur Rede, fordert von ihm Antworten, Erklärungen. Sie schreit und brüllt ihn an, wirft ihm vor, was sie all die Jahre nicht sagen, was sie einfach nicht begreifen konnte. Doch auch die junge Hannah schreitet ein, zum ersten Mal in Interaktion mit ihrem älteren Ich. Sie versucht die ältere Hannah zum Schweigen zu bringen, zählt immer wieder Heideggers gute Eigenschaften auf. So kämpft am Ende eine Seite Hannahs, die Heidegger als Menschen liebt und verehrt, mit ihrer anderen Seite, die seine Taten verurteilt und verabscheut.

Dieses Wochenende in Köln: Trix und Flix, Located, Mojo Club…

8. Oktober 2009


„Qualität statt Quantität“ scheint das Motto des Kölner Nachtlebens an diesem Wochenende zu sein, denn an zu viel Auswahlmöglichkeiten sollte es in den nächsten Tagen nicht scheitern. Dafür bieten die Parties, die stattfinden, nicht nur das eine oder andere Special, sondern auch für jeden Geschmack etwas. Am Freitag können Snowboarder, oder die, die es gerne wären, bei der Trix & Flix die Premiere eines neuen Snowboardfilms bestaunen und danach zu HipHop und Reggae feiern. Beim klickklackklub hingegen gibt es wie gewohnt Minimal und Techno, diesmal mit dem Frankfurter Jens Zimmermann. Am Samstag feiern bei der Located zum zweiten Mal verschiedene Kölner Veranstalter im Gloria und mischen nicht nur ihre DJs sondern auch ihr Publikum.
Mehr Infos dazu und weitere Parties an diesem Wochenende findest Du im aktuellen Nachtleben-Magazin.

Konzerte in Köln: Skunk Anansie, Jan Delay, Boys Noize…

4. Oktober 2009

Für alle Fans von Livemusik gibt es in diesem Konzertmagazin ganz besondere Freikartenverlosungen, bei dem wirklich jeder Musikgeschmack angesprochen werden sollte: Eine schweißnasse Tanzfläche und In-Yer-Face-Rave gibt es bei dem Hamburger Boys Noize, der sein neues Album „Power“ im Gebäude 9 vorstellt. Wer´s gitarrenlastiger mag, kann sich mit etwas Glück den Eintritt zum Konzert der NuMetaller Emil Bulls oder der Rocknacht sparen, bei der Skunk Anansie das erste Deutschlandkonzert seit ihrer Wiedervereinigung geben. Konsumkritik mit Partystimmung gibt’s hingegen für die HipHopper, und das gleich zweisprachig: Irie Révoltés mischen nämlich nicht nur Reggae-, Ska- und HipHop, sondern auch Deutsch und Französisch wild durcheinander. Weitere Konzerte  Konzerte  findest Du im aktuellen Konzert-Magazin

Dein Wochenende in Köln: Electronic Love, Rote Liebe, Disco Diamant…

1. Oktober 2009

Deutschland hat gewählt, das hat wohl niemand verpasst. Ob man das Ergebnis jetzt gut findet oder nicht: Auf ein bisschen Abschalten und Feiern am Wochenende dürfte sich jeder freuen. Dem Wetter angemessen geht es wieder außnahmslos nach drinnen: Egal ob am Freitag bei der Roten Liebe in einen Off-Spot in Ehrenfeld oder bei der Beggars.Banquet in einen Bogen unter der Deutzer Brücke. Bei dieser neuen Party kann man übrigens nicht nur zu Indie sein Tanzbein schwingen, sondern ist auch dazu eingeladen seine eigenen Getränke mitzubringen. Am Samstag muss man sich im Subway zwar leider wieder an der Theke anstellen, kann dafür jedoch bei der Electronic Love zu gewohnt erlesenem Minimalelectro und jungem Publikum feiern.
Mehr Infos dazu und weitere Parties an diesem Wochenende findest Du im Nachtleben-Magazin.