The Whip – Konzertbericht Köln

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The Whip Band

Wer an diesem Hurricane-Festival Wochenende doch zuhause geblieben ist, musste trotzdem nicht auf ein gutes Konzert verzichten. Die Manchester Indietronic Band The Whip hat für alle daheim gebliebenen Fans im Kölner Gebäude 9 gespielt.

2008 veröffentlichten sie das Debütalbum „X-Marks Destination“, danach folgte ein Remixalbum mit dem treffenden Titel „Remix-Marks Destination“.
Für The Whip war es bereits der zweite Besuch in Köln: Denn zuvor haben sie schon in der Jägermeister Rockliga bewiesen, dass sie ein großes Publikum gut unterhalten können.

Leider war das Gebäude 9 nicht so gut gefüllt wie zu üblichen Konzerten, aber die Band gab ihr Bestes, um das Publikum in Bewegung zu halten.
Schon beim ersten Song fackelte die Menge nicht lange und begann zu tanzen.
Keine Anfangsscheu oder schelmisches Beinwippen, nein eine ausgelassene Stimmung vom ersten Lied an.
Zudem hatte man wenigstens genug Platz und musste nicht in wildes „Elektro-Indie-Pogen“ verfallen.

Anscheinend hatten die Soundtechniker von der Insel ihre Probleme mit dem Equipment umzugehen.
Zu dumpf und einfach nur laut spielte die Band ihr gesamtes Album plus einen Remixtrack und einen Track vom wohl bald erscheinenden neuen Album.
Die erzeugte Lautstärke war aber kein Hindernis, sondern steigerte die Atmosphäre im Gebäude 9.

Obwohl die elektronischen Parts ruhig länger und treibender hätten sein könnten, war der Gitarren lastige Part sehr überzeugend und animierte die Menge. Die Band war die ganze Zeit über bemüht, das Publikum in Bewegung zu halten und riss sowohl es musikalisch als auch gestikulierend mit.
Entweder waren alle Hände in der Luft oder Danny Saville, der Sänger, unterbrach seinen Gesang für das laut-mitsingende „Blackout, Blackout“ der tobenden Besucher.

Die Drummerin Lil Fee konnte während des Konzerts überzeugend beweisen, dass auch Frauen in einer Männerband den Beat vorgeben können. Danny Saville, der zeitweise sogar Gitarrist und Mann am Synthesizer war, kapitulierte aufgrund der Sound-Bedingungen und beließ es letztlich bei einer Tätigkeit. Entweder singen oder Gitarre spielen, das war hier die Frage.

Trash“, der Gassenhauer der Band wurde sozusagen als Highlight und Abschluss zugleich gespielt. Dabei jedoch enttäuschend schwach performt, aber vom Publikum gefeiert.
Obwohl das Konzert zeitig um 23h zu Ende war und eigentlich alle Tracks des Albums gespielt wurden, erwarteten Viele noch eine ordentliche Zugabe, um den Abend abzurunden.
Lange warteten einige hoffnungsvoll darauf, dass die Band noch einmal auf die Bühne tritt, aber The Whip haben schon recht früh nach dem Konzert das Gebäude 9 verlassen um Richtung Scheeßel den Hurricane-Besuchern eine ebenso gute Live-Performance zu liefern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Konzertfreunde in einer guten Venue ein mitreißendes Konzert erlebt haben, das alle Wehmutsgedanken des Festival-Wochenendes vefliegen ließ.

Leider in Stuttgart, aber Köln folgt!

Re-edit.

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