Medienfest Großes Fernsehen – „Die 70er- Ein wildes Jahrzent“ und „Mad Men“

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Das letzte verlängerte Wochenende war ganz dem Film gewidmet.

Köln war vom 18. bis zum 21. Juni 2009 Gastgeber des diesjährigen 20. Medienforums.nrw.

An jedem Abend wurden Premierenfilme gezeigt, ob Dokumentarfilme oder die neuste US-Serie, alle Genres waren vertreten.

Das 20. medienforum.nrw verzeichnete im Jubiläumsjahr des erfolgreichen nordrhein-westfälischen Branchentreffs mehr als 3.000 Kongress-Besucherinnen und Besucher und mehr als 350 Medien-Experten. Drei Tage lang wurde unter dem Motto „Vom Wert der Medien“ über aktuelle Trends in den Bereichen Rundfunk, Film, Print, Online und Telekommunikation diskutiert.

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Der Donnerstag begann fulminant mit einer Zeitreise in die Siebziger:
Der „Dokumentarische Rückblick auf Feeling und Sound der 1970er Jahre in den USA“ ließ einen noch mal in die Zeit der freien Liebe, der langen Disco-Nächte und Watergate zurückblicken.
Gezeigt wurde die Dokumentation „Die 70er – Ein wildes Jahrzehnt“ zu später Stunde. 90 Minuten lang eine fesselnde Zeitreise, die dabei keinerlei Müdigkeit aufkommen ließ, eingereicht von dem Fernseh-Sender HISTORY.

Wer sich nicht mehr so gut an die Zeit der Siebziger erinnern konnte, weil er entweder noch nicht geboren war oder damals einfach zu jung, hat durch diese Dokumentation, die Möglichkeit neue Facetten der „sexy seventies“ zu entdecken.
Viel mehr als nur Hippie-Bewegung und Village People oder Parties im Studio 54 bietet dieser Dokumentarfilm, denn auch politische und kulturelle Ereignisse werden gezeigt.

Im Kinosaal kam es mehrfach zu verschmitzten Grinsen bei der scheinbar unbegrenzten Freiheit dieses Jahrzents.
Frieden, Liebe und Freiheit, die Leitmotive dieser wilden Zeit kamen deutlich zum Ausdruck.
Wer glaubte, die Revolution Ende der Sechziger erst kommen zu sehen, bemerkte, dass sie in den Siebzigern bereits angekommen war.
Von Woodstock bis Discofunk oder auch die Ära des Punk. All das hat seinen Ursprung in den Siebzigern und ist noch heute prägend für unsere Zeit.
Die berühmt berüchtigten Parties im Studio 54 oder die Eskapaden der Stars auf Plateau-Schuhen mit Drogen und Alkohol.

Mit zahlreichen Originalaufnahmen ist diese Dokumentation visuell-packend und lässt keine Langeweile aufkommen.
Selbst wenn man geglaubt hat, vieles über die Siebziger zu wissen, diese Dokumentation zeigt neue Aspekte auf und lässt diese vermeintlich vergangene Zeit wieder lebendig erscheinen.

Nachdem wir in den Siebzigern geschwelgt haben, verfallen wir weiter in die Nostalgie und kommen wir nun zu den Sechzigern.

Am Sonntag wurde Mad Men von der amerikanischen Sender-Familie AMC, in Deutschland von FOX-Channel präsentiert, vorgestellt und zeigt das New Yorker PR-Milleu in den Sechzigern.
An voran der Star der Werbeagentur Donald Draper (gespielt von Jon Hamm), der den Frauen genauso eifrig hinterherläuft wie dem Erfolg der Werbekampagnen.
Trotz beschaulichem Familienleben mit Kindern und liebevoller Ehefrau, stürzt sich der smarte Draper ständig in neue Affären, ohne Rücksicht auf Verluste.
Aber, um den dramatischen Charakter der Serie zu betonen, er wird von seiner Vergangenheit eingeholt und plötzlich entsteht ein schmaler Grat zwischen Geschäft und Liebschaften.

Das Drehbuch stammt aus der Feder des „Sopranos-Autors“ Matthew Weiner, der dem Drama nicht nur einen bissigen Sarkasmus, sondern auch viel Inhalt gibt.

In Amerika bereits ein großer Erfolg, ist Mad Men mit zwei Golden Globes in unglaublicher Detailliertheit authentisch auf die Sechziger eingegangen.
Von Kostümen bis Charakteren fühlt man sich als Zuschauer in die Zeit der aufkommenden Intrigen und Ereignisse der New Yorker Werbeagenturen zurückversetzt.
Hierbei spielt Jon Hamm überragend den charmanten Familienvater zwischen Karriere, Affäre und Familie.

Bereits am 6. Juli startet Fox-Channel die Ausstrahlung von Mad Men, die in Amerika ein großer Erfolg des „New American Television“ geworden ist.

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