123 Rakete

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An diesem Freitag sollte es also endlich mal zur 123 Rakete ins Studio 672 gehen. Die Erwartungen waren meinerseits hoch, denn die Fotos auf ihrer Myspace Seite zeigen alles was man sich für eine gute Party wünscht: Schöne Deko, schöne Menschen, schön volle Tanzfläche unterlegt in schönen Farben. Auch die Mixe von Joscha und Alex (Dip Some & Starv Vader) machten mich neugierig. Guter Dinge sollte es also Richtung Stadtgarten gehen.
Auf dem Weg dahin mussten wir uns erstmal an dem Mob vorm Stadt Venlo vorbei drängeln, denn die Tschöö Venlo Party war besser besucht, als ich es erwartet hätte. Da stellte sich natürlich die Frage: „Na,wie wird’s dann wohl im Studio aussehen?“ Und die Antwort sollte bei der Ankunft auch erstmal „Nicht gut“ heißen. Veranstalter Joscha blieb trotzdem optimistisch und erwartete die meisten Partygäste erst nach 2 Uhr. „Wenns im Venlo so voll ist, dann kommen die meisten lieber hierher. Aber die Angst dass es sich nicht füllt bleibt trotzdem. Bei jeder Party, die man veranstaltet.“
Nach einem kurzen Gang zur Toilette sah die Tanzfläche dann schon etwas voller aus. Joschas Vermutung bestätigte sich und ab 2.30 Uhr trödelten immer wieder kleine Gruppen zu Tür rein, zu denen neben etwas prolligen Partygästen natürlich auch die „wichtigsten“ Szene-Leute gehörten. Die wenigstens blieben dabei so unbeteiligt am Rand sitzen wie meine Begleitung und ich. Das Motto der 123 Rakete „May We Be Dancin“ verwandelte sich für mich in die Möglichkeit „Maybe we dancin“, nachdem ich meinen Vodka Red Bull intelligenter Weise über mein weißes Oberteil+Jeans verschüttet hatte. Wäre mein Outfit fleckenfrei geblieben, hätte ich mich von der Musik sicherlich auch zum Tanzen überreden lassen. Die Electrosounds des Abends enthielten eine gute Mischung aus Hip Hop, 90ern und undefinierbaren Samples und machten sogar von der Sitzecke des Studios aus Spaß.
Mit meinem Fazit „Die Party war zwar nicht übermäßig voll, aber gut und alle haben gefeiert“ verabschiedeten wir uns gegen 5 Uhr von der 123 Rakete. Auf meinem Heimweg über die Ringe hatte ich dann noch ein Erlebnis der Kategorie „What the fuck?!“. Als ich vor der allseits bekannten Klapsmühle ohne Vorwarnung gefragt wurde: „Entschuldigung. Lust auf einen One Night Stand?“, verteufelte ich die Party-Kneipe mit Dauer-Karnevalsstimmung nicht zum ersten Mal und freute mich nur noch aufs Bett.

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